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Zeit für natürlichen Frühjahrsputz

Der Frühling ist da – Zeit, die Fenster aufzureißen, den Staubwedel zu schwingen und dem Wintermuff Lebewohl zu sagen!

Doch bevor du zur chemischen Keule greifst, ein Gedanke: Viele herkömmliche Reinigungsmittel enthalten Inhaltsstoffe, die nicht nur Schmutz, sondern auch unsere Gesundheit und die Umwelt angreifen. Eine Langzeitstudie der Universität Bergen in Norwegen zeigte, dass regelmäßiger Kontakt mit solchen Reinigern die Lungenfunktion beeinträchtigen kann – vergleichbar mit den Auswirkungen des Rauchens. Studie

Hier kommen die Effektiven Mikroorganismen ins Spiel:

In den 1970er Jahren war Teruo Higa, ein junger Agrarwissenschaftler auf der japanischen Insel Okinawa, auf der Suche nach natürlichen Wegen, das Pflanzenwachstum zu verbessern. Chemische Dünger waren allgegenwärtig, doch Higa glaubte, dass Mikroorganismen – winzige, oft übersehene Helfer – das Geheimnis für gesündere Böden und kräftigere Pflanzen sein könnten. Er begann, einzelne Mikroben zu erforschen, kultivierte sie im Labor und testete sie an Pflanzen. Doch die Ergebnisse waren enttäuschend. Keine der Kulturen zeigte den erhofften Effekt. Irgendwann, eher zufällig, warf er eine ungenutzte Mischung aus verschiedenen Mikroorganismen in einen verwilderten Teil des Uni-Gartens. Wochen später bemerkte er, dass genau dort das Pflanzenwachstum auffallend vital war – stärker, grüner, lebendiger als im Rest des Gartens. Das weckte sein Interesse. Er begann zu analysieren, was genau in dieser Mischung enthalten war. Es stellte sich heraus: Es war nicht eine einzelne Art, die den Effekt auslöste, sondern das Zusammenspiel verschiedener Mikroorganismen – Milchsäurebakterien, Hefen, Photosynthesebakterien und andere. Diese Kombination, so fand Higa heraus, konnte Fäulnisprozesse unterdrücken, förderte stattdessen Fermentation, stabilisierte das mikrobielle Gleichgewicht im Boden und unterstützte die Gesundheit der Pflanzen. Er nannte die Mischung „Effektive Mikroorganismen“, kurz EM. In den 1980ern verbreitete sich das Konzept rasch, erst in Japan, dann international. Was allerdings viele erst später entdeckten: Diese Mikroorganismen können nicht nur die Erde fruchtbarer machen, sondern auch das Zuhause sauberer. Die gleiche mikrobielle Balance, die im Boden Fäulnis unterdrückt, kann auch im Haushalt schlechte Gerüche neutralisieren, organische Verschmutzungen abbauen und das Milieu so verändern, dass krankmachende Keime weniger Chancen haben.

So entstanden EM-basierte Putzmittel – ganz natürliche Reinigungsmittel, die auf Fermentation statt auf aggressive Chemie setzen. Sie reinigen nicht nur Oberflächen, sondern besiedeln sie mit „guten“ Mikroben, die langfristig für ein gesundes mikrobielles Umfeld sorgen. Ein Kreislauf, der im Boden begann – und schließlich beim Putzen der Küche seine Fortsetzung fand.

Mit Effektiven Mikroorganismen wird der Frühjahrsputz nicht nur effektiver, sondern auch umweltfreundlicher. So kannst du dein Zuhause auf Vordermann bringen und gleichzeitig etwas Gutes für dich und die Umwelt tun.